Urteile über Frauen in der Gesellschaft

 

Im Islam ist die Familie eine Einheit, in der sich ein Mann und eine Frau vereinen um das Leben nach den Regeln und Vorschriften, die von der Scharia festgelegt worden sind, zu teilen. Sie kommen sich so nah wie ein Kleidungsstück der Haut. Die Ehre des Ehemannes ist ein Bestandteil der Ehre der Ehefrau und vice versa. Sie teilen sowohl Elend als auch Wohlstand.

Das Brautpaar wird in Anwesenheit von Zeugen, die nach Allahs Segen streben vereint , als Ehemann und Ehefrau um die gegenseitige Liebe und das Mitgefühl für einander zu steigern   und um zuzustimmen sich umeinander zu kümmern in Krankheit und Not.

 

Dieses fundamentale Prinzip der islamischen Hochzeit, von dem Ehepaar verstanden und befolgt , ist die Grundlage für die Institution der Ehe.

In der Familie ist der Mann mit der Pflicht beauftragt, der Leiter der Familie zu sein und der Frau ist die Pflicht nach dem Haushalt zu sehen zugewiesen.

Selbst wenn der Mann mehr Verantwortung als die Frau hat und dadurch eine Stufe über sie steht, macht es einen Ehemann nicht von Natur aus besser als seine Frau. Der Koran beinhaltet einen Vers, der sagt:

 

Und wünscht euch nicht das, womit Allah die einen von euch vor den anderen von euch bevorzugt hat. Den Männern kommt ein Anteil von dem zu, was sie verdient haben, und den Frauen kommt ein Anteil von dem zu, was sie verdient haben...[Der edle Quran 4:32]

 

Scheich Muhammed ‚Abdu sagt zu diesen Vers, dass das nicht impliziert, das jeder Mann besser als jede Frau ist und vice versa aber es betont das „jedes Geschlecht einen Vorteil über dem anderen hat, obwohl Männer eine Stufe über Frauen stehen . Um was handelt es sich bei dieser „Stufe“?

 

Darüber gibt es verschiedene Ansichten. Eine Ansicht ist, dass die Führungsqualitäten,die Aufsicht und Versorgung mehr Männern übertragen sind.

Eine andere Meinung ist, dass es die Toleranz betont, mit denen die Männer ihre Frauen behandeln müssen, wenn sie in schlechter Stimmung sind.

Noch eine andere Meinung ist, dass es das natürliche Geschenk Allahs ist , die Angelegenheiten seiner Familie und die das Managen der Probleme betreffen.

 

Der Konsens der Gelehrten befasst sich jedoch, dass diese Stufe, das Prinzip der Fürsorge ist und nichts anderes.

Muhammad 'Abduh ist der Meinung, dass die Fürsorge vier Elemente hat: Schutz, Aufsicht, Obhut und Versorgung.

'Abd al-'Ati ist der Meinung, dass über diesen vier Elementen, das Element des Gehorsam steht. Nach 'Abd al-'Ati besteht Gehorsam aus folgenden Aspekten :

 

Eine Frau darf weder männliche unbekannte Besucher noch Geschenke von ihnen ohne das Einverständnis ihres Ehemannes empfangen.

v  Als Beschützer und Versorger der Frauen  hat der Mann des Hauses im Islamischen Gesetz (Scharia)  das rechtmäßige Recht die Bewegungsfreiheit der Frau einzuschränken, wenn er es als notwendig für ihre  Sicherheit und ihren Schutz erachtet. Er kann sie daran hindern das Haus ohne seine Erlaubnis zu verlassen, außer es gibt für sie einen legitimen Grund anders zu handeln. Jedoch ist es seine religiöse Pflicht mitfühlend  zu sein und nicht überzogen ihre Bewegungsfreiheit einzuschränken. Wenn ein Konflikt zwischen dem Recht des Ehemannes und der Rechte der Eltern der Ehefrau sie zu besuchen oder von ihr besucht zu werden aufkommt, so setzt sich das Recht des Ehemannes im breiteren Interesse der Familie durch. Trotzdem legt  die Scharia nahe, dass er rücksichtsvoll genug sein sollte, auf sein Recht zu verzichten um Schmach innerhalb der Familie zu vermeiden.

Eine starrsinnige Frau hat nicht das legale Recht gegen die  disziplinarische Autoritätsübung des Ehemannes zu sein. Die islamische Gesetzesgebung, gemeinsam mit den meisten anderen Gesetzessystemen, erkennt das Recht des Ehemannes an, die Frau für Ungehorsam zu disziplinieren [aber niemals sie zu schlagen!] .

Eine Frau  kann das Recht des Ehemannes, noch eine andere Frau zu heiraten oder sein Recht die Scheidung einzureichen, nicht rechtlich verbieten. Der Ehevertrag gründet ihre implizite Zustimmung gegenüber diesen Rechten. Jedoch, wenn sie wünscht seine Freiheit in dieser Hinsicht einzuschränken oder ähnliche Rechte zu haben, so ist es ihr rechtmäßig gestattet so zu handeln,

Sie kann im Ehevertrag festlegen dass sie auch das Recht zu Scheidung hat oder dass nur solange das Band er Ehe halten wird, bis sie die einzige Frau bleibt. Sollte er eine zweite Frau nehmen, so wird sie  entsprechend dem Ehevertrag ,das Recht haben die Scheidung aufzusuchen.

 

Die Scham

 

Die Schamhaftigkeit ist eine Tugend, die der Islam von muslimischen Männern und Frauen verlangt. Die gewaltigsten Verse die den Gläubigen zur Schamhaftigkeit aufrufen tauchen in der Sure Al-Nur auf und beginnen mit den Worten:

 

Sag zu den gläubigen Männern, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten. Das ist lauterer für sie. Gewiß, Allah ist Kundig dessen, was sie machen.“[Der edle Quran 24:30]

 

Die Regel der Schamhaftigkeit ist gleichermaßen auf Männer und Frauen anzuwenden. Ein schamloser Blick eines Mannes auf eine Frau oder einen anderen Mann ist ein Bruch des angemessenen Verhaltens. Die Regelung soll nicht nur Frauen sondern auch das spirituell Gute am Mann schützen. Betrachtet man die sexuelle Anarchie die sich in vielen Teilen der Welt durchgesetzt hat und für die der Islam gekommen ist um aufzuhalten , wird mehr als klar, dass die Schamhaftigkeit von sowohl Männern als auch Frauen notwendig ist.

Jedoch liegt es aufgrund des Unterschieds zwischen Männern und Frauen in der Natur, im Charakter und im gesellschaftlichem Leben, dass ein größeres Maß an Bedeckung für Frauen als für Männer erforderlich ist.

 

Ein vollständiger Kodex für die Schamhaftigkeit ist im Koran wie folgt festgelegt:

 

v  „Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen. Und bekehret euch zu Allah insgesamt, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreichseiet.“ [Der edle Quran 24:31]

 

Ein Schlüsselbegriff im obigem Vers ist Zinat. Sowohl die natürliche Schönheit als auch der künstliche Schmuck ist damit gemeint. So wie das Wort oben benutzt wird, scheint es beide Bedeutungen zu beinhalten. Frauen werden aufgefordert nicht ihre Figur darzustellen, nicht enge Kleidung zu tragen, die ihre Körperform erkennen lässt und nicht so zu erscheinen außer vor:

 

·         ihren Ehemännern,

·         ihre Verwandten im selben Haushalt, mit denen ein bestimmtes Maß an Zwanglosigkeit erlaubt ist.

·         Ihren Frauen, das sind in einem strengen Sinne, ihre Hausmädchen, die ihnen ständig zur Verfügung stehen. In einer freien Auslegung ,alle gläubigen Frauen.

·         Alten oder gebrechlichen männliche Hausangestellte und

·         Säuglingen und kleine Kinder die noch kein Verständnis vom Geschlecht haben.

 

Während muslimische Männer angehalten sind ihren Körper zwischen Nabel und Knie zu bedecken, werden Frauen aufgefordert den ganzen Körper bis auf das Gesicht und die Hände vor allen Männern außer vor ihrem Ehemann zu bedecken.

 

Die folgende Tradition des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) ist eine Führung in dieser Sache:

 

„Einer Frau die an Allah und den Letzten Tag glaub ist es nicht erlaubt , dass sie von ihren Händen mehr als das zeigt“ und dann legte er seine Hand auf sein Handgelenk. „Wenn eine Frau die Pubertät erreicht, sollte nichts von ihrem Körper unbedeckt bleiben, außer ihr Gesicht und die Hand bis zum Handgelenk.“

 

Aischa berichtet , dass sie einmal schön gekleidet vor ihrem Neffen Abdullah Ibn Al Tufail erschienen war. Der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) hat nichts davon gehalten. Ich sagte: „ Oh Verfechter Allahs, es ist mein Neffe.“ Der Prophet antwortete: „Wenn eine Frau die Pubertät erreicht, ist es ihr nicht erlaubt mehr von ihrem Körper zu zeigen außer dem Gesicht und dem und dann legte er seine Hand auf sein Handgelenk und ließ nur eine kleine Lücke zwischen dem was er festhielt und der Handfläche.“

 

Asma, die Schwester von Aischa und Tochter von Abu Bakr kam zum Gesandten Allahs (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen) während sie durchsichtige Kleidung trug. Da wandte sich Allahs Gesandter (Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Wohlergehen) von ihr ab und sagte zu ihr: „Oh Asma! Hat die Frau die Geschlechtsreife erreicht, dann sollte nichts von ihr zu sehen sein, außer diesem.“ Dabei wies er auf sein Gesicht und seine Hände.

 

Hafsa, die Tochter von Abdur-Rahman, erschien einmal  vor Aischa mit einem dünnen Schultertuch über ihrem Kopf und Schultern. Aischa zerrieß ihn und legte ihr ein dickes Tuch über. Der Gesandte Allahs sagte auch: „Allah verfluchte diejenigen Frauen, die Kleidung tragen und immer noch nackt sind.“ Der Kalif Umar sagte einmal: „Kleidet eure Frauen nicht mit Kleidung, die eng anliegend und die Wohlgeformtheit des Körpers aufzeigt.“ Die oben erwähnten Traditionen stellen es explizit klar, dass die Kleidung einer muslimischen Frau den ganzen Körper bis auf das Gesicht und die Hände bedecken muss, sei es das sie im Haus ist oder draußen, sogar mit ihren nächsten Verwandten. Sie darf ihren Körper nicht irgendjemanden preisgeben, außer ihrem Ehemann und sie darf keine Kleidung tragen, die ihre Körperform zur Schau trägt. Einige Gelehrte, wie Muhammad Nasiruddin al-Albani sind der Meinung, weil die moderne Zeit voll von Fitna ist, sollten Frauen so weit gehen und ihre Gesichter auch bedecken, da sogar auch das Gesicht begierige Blicke von Männern anziehen kann.

 

Scheich Albani, sagt: „Wir geben zu, dass das Gesicht nicht der Teil des Körpers ist der bedeckt sein muss, aber es ist für uns nicht erlaubt an diesem festzuhalten, wenn man die  Unehrenhaftigkeit des modernen Zeitalters und die Notwendigkeit die Mittel weiterer Unehrenhaftigkeit aufzuhalten in Betracht zieht.“

 

Hochachtungsvoll unterbreitet wird jedoch, dass angesichts der Tradition des Propheten es ausreicht den Körper so zu bedecken, indem man das Gesicht und die Hände bis zu den Handgelenken auslässt, da dies die ausdrücklich angegebene islamische Bedeckung ist und manchmal kann es für eine Frau unentbehrlich sein mit einem unbedeckten Gesicht herumzulaufen.

 

Wenn es aber eine Frau vorzieht einen Gesichtsschleier zu tragen, sollte sie nicht entmutigt werden, da dies ein Zeichen von Frömmigkeit und Gottesfurcht (Taqwa) ist. Die Kleidungsordnungen werden lockerer wenn die Frau alt wird und ihre sexuelle Anziehungskraft schwindet. Der Koran sagt:

 

v  „(Was nun) die älteren Frauen (betrifft), die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so trifft sie kein Vorwurf, wenn sie ihre Tücher ablegen, ohne ihre Zierde zur Schau zu stellen. Daß sie sich dessen enthalten, ist besser für sie. Und Allah ist allhörend, allwissend.“[Der edle Quran 24:60]

 

Wenn eine Frau jedoch alt ist aber immer noch sexuelles Verlangen hat, ist es für sie nicht ermächtigt ihre „Überkleidung“ auszuziehen.

Frauen, denen Leute nicht unbedingt begehrliche Blicke werfen werden, sondern eher respektvolle und ehrenvolle, sind berechtigt diese Lockerung auszunutzen und in ihren Häusern ohne die „Über-Kleidung“ herumzulaufen.

 

Die Blicke senken

 

Der Islam verlangt von seinen männlichen und weiblichen Anhängern verbotene sexuelle Beziehungen unter allen Umständen zu vermeiden.

Da das Verlangen nach einer sexuellen Beziehung erst durch den Blick, den eine Person dem anderen zuwirft entstehen kann, verbietet der Islam einander verliebte Blicke zu werfen.

Dieses Prinzip nennt man ghadd al-basar ( senken des Blicks). Da es für den Menschen unmöglich ist, die Augen ununterbrochen beständig auf den Boden zu halten und es unvorstellbar ist, dass ein Mann nie eine Frau oder eine Frau nie einen Mann sehen wird, entschuldigt der Islam den ersten möglichen Blick aber verbietet den zweiten Blick oder das ständige Anstarren auf ein Gesicht, das man auf den ersten Blick attraktiv findet. Die folgenden Traditionen des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) ermöglichen eine Anleitung in dieser Hinsicht: Jarir sagt:

 

„Ich fragte den Propheten was ich tun soll, wenn sein Blick auf eine Frau fällt. Der Prophet antwortete: ,Wende deinen Blick ab'.“Nach Buraida , erzählte der Prophet dem zukünftigen vierten Kalifen Ali, nicht einen zweiten Blick  zu werfen , da der erste Blick verzeihlich ist der zweite jedoch verboten ist.“

 

 Es gibt jedoch bestimmte Umstände, in denen es für einen Mann erlaubt ist auf eine andere Frau zu schauen. Solche Umstände ergeben sich, wenn eine Frau gezwungen ist, von einem männlichen Arzt behandelt zu werden,wenn sie vor dem Richter als Zeugin erscheinen muss, oder wenn eine Frau in einem brennendem Haus gefangen ist oder am Ertrinken ist oder wenn das Leben der Frau in Gefahr ist.

In solchen Fällen können sogar die verbotenen Körperregionen gesehen oder angefasst werden und es ist nicht nur rechtmäßig sondern sogar Pflicht für einen Mann sie von der Gefahr zu retten, egal was für einen körperlichen Kontakt es mit sich bringt.

 

Was der Islam vom Mann jedoch in einer solchen Situation fordert, ist dass seine Absichten rein sind.

 

Wenn jedoch seine Emotionen etwas natürlich erregt sind, ist es für ihn nicht tadelnswert auf eine solche Frau geschaut zu haben, da die Kontaktaufnahme mit ihr nicht beabsichtigt, sondern durch den Umstand notwendig war und es ist für einen Mann nicht möglich ist, sein natürliches Verlangen vollständig zu unterdrücken.

 

Die Scharia erlaubt es auch dem Mann auf eine Frau anzuschauen , mit dem Ziel eine Entscheidung ob er sie heiraten sollte oder nicht, zu fällen.

Die folgende Tradition erklärt die Angelegenheit weiter: Mughira Ibn Schubah sagt:

 

„Ich schickte einer Frau eine Botschaft, in der ich um ihre Hand fragte. Der Prophet   ( Frieden du Segen auf ihm) sagte mir: Geh und schau sie dir an, denn das wird die Liebe und die gegenseitige Rücksicht zwischen euch fördern.“   

                          

Abu Huraira sagt, dass er mit dem Prophet saß als ein Mann kam und ihm sagte, dass er beabsichtigte eine Frau unter den Ansar ( Helfern) zu heiraten. Der Prophet fragte ihn, ob er sie schon gesehen hat. Er verneinte dies. Der Prophet sagte ihm, er solle gehen und einen Blick auf sie werfen, weil die Ansar oft einen Fehler in den Augen haben. Nach Jabir Ibn Abdullah, sagte der Prophet, dass wenn ein Mann einer Frau eine Bitte um ihre Hand schickt, so sollte er sie anschauen um zu sehen ob es irgendwas an ihr gibt, das ihm neigt sie zu heiraten.

 

Folglich ist es verständlich, dass ein Mann nicht daran gehindert wird auf eine Frau einen Blick zu werfen, doch die Idee, die hinter dem Verbot steckt ist, das Üble des verbotenen Umgangs zu vermeiden. Deshalb , das was der Prophet verboten hat, ist nur ein solcher Blick der keinem gesellschaftlichen Ziel dient und mit sexuellen Motiv belastet ist.

 

Dieser Befehl wendet sich sowohl an muslimische Männer und Frauen und beschränkt sich also nicht nur auf ein Geschlecht.

 

Mawlana Abu'l-A'la Maududi hat dennoch einen feinen psychologischen Unterschied zwischen dem Blick einer Frau auf einen Mann und dem Männerblick auf eine Frau gemacht. Der Mann, sagt er

„ist von Natur aus aggressiv. Wenn ihn etwas reizt, so wird er von Innen gedrängt dies zu erwerben. Andererseits, ist die Natur der Frau eher voller Hemmungen und Flucht. Außer wenn ihre Natur völlig verdorben ist, kann sie niemals so aggressiv, forsch, und furchtlos werden, um bei einem Mann, den sie attraktiv findet , die ersten Annäherungsversuche zu machen. In Anbetracht dieses Unterschieds, sieht der Gesetzgeber ( der Prophet) eine Frau, die auf andere Männer schaut als genauso gefährlich wie das Blicken des Mannes auf andere Frauen. In einigen Traditionen wurde berichtet , dass der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) , Aischa eine Aufführung anlässlich des 'Id von Schwarzen anschauen ließ. Das zeigt, dass es kein absolutes Verbot für Frauen gibt, das ihnen verbietet Männer anzuschauen. Was für Frauen aber verboten ist, ist in einer selben Versammlung neben Männern zu sitzen und auf ihnen zu starren, oder auf sie auf eine Art und Weise zu schauen , welche zu einem schlechten Ende führen kann.“

Der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) sagte Fatima, Tochter von Quais, dass sie ihre 'Idda ( Wartezeit nach der Scheidung oder Tod des Gatten) im Haus von Ibn Maktum, demselben blinden Gefährten von dem Umm Salama angewiesen worden war den Schleier zu tragen, zu verbringen. Qadi Abu Bakr ibn al-'Arabi berichtet in seinen Ahkam al- Quran , dass Fatima , Tochter von Qais, ihre Wartezeit im Haus von Umm Scharik verbringen wollte. Der Prophet stimmte dem nicht zu, da das Haus von vielen Leuten besucht wurde. Deshalb sagte er ihr, sie solle im Haus von Ibn Maktum, der blind war, bleiben, wo sie ohne den Schleier bleiben konnte.

 

Das beweist, dass die wahre Absicht des Propheten war, jede Möglichkeit für Unruhe die vorkommen kann einzuschränken. Das ist der Grund, warum es einer Frau auch nicht erlaubt hat in einem Haus zu weilen, wo die Möglichkeiten für Unruhe größer waren, aber ihr erlaubt hat in einem Haus zu bleiben, wo die Möglichkeit geringer war. Andererseits, wo es die Notwendigkeit nicht gab, wurden den Frauen verboten im selben Platz gegenüber mitanderen Männern zu sitzen.

 

Das wahre Ziel von ghadd al-basar ( Blicke senken) ist es Leute mit schlechten Absichten aufzuhalten, sich anzügliche Blicke zu werfen. Es ist allgemein bekannt, dass eine Person anfangs ohne böse Absicht auf den anderen schaut. Ist Letztere attraktiv, so ist es möglich, dass, der Erstere weitere Blicke wirft und sich in den Abgrund der sexuellen Anziehung und  letztlich der Unzucht oder Ehebruch wirft.

Der Islam unterstützt eine geregelte Liebe um ein glückliches Familienleben aufzubauen , da es vernünftige Familien sind, die das Paket eine vernünftige Gesellschaft zu bauen zur Verfügung stellen. Aber es verabscheut Promiskuität, welche das Familienleben der Menschen ruiniert und die Menschen durch das letztliche Desaster, der verbotenen sexuellen Beziehungen , die sich zwischen den Anhängern, entwickeln.

 

Der Islam blockiert den Weg der letztlich zur aktiven Versuchung führt, durch den Verbot einander Blicke zu werfen von einer Person zur anderen außer sie tun es zufällig.

 

 

 

Soziales Verhalten

 

Die Scharia hat Männern beim privaten Treffen von fremden Frauen Restriktionen auferlegt. Ebenso darf kein anderer Mann, als ihr Ehemann irgendeinen Teil ihres Körpers berühren. Die folgenden Traditionen des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) sind in diesem Zusammenhang erwähnenswert:

 

„Nimmt euch davor in Acht, dass ihr keine Frauen ansprecht die alleine sein“, sagte der Gesandte Allahs. Einer der Gefährten fragte: „ Oh Gesandte Allahs, was ist mit dem jüngeren oder älteren Bruder des Ehemannes?“ Der Prophet antwortete: „Er ist tot“. [Tirmidhi, Bucharie und Muslim]

 

„Sprecht keine Frauen in der Abwesenheit ihrer Männer an, weil Satan in euch zirkulieren kann, wie Blut“.[Tirmidhi]

 

Nach Amr Ibn Al.As, hat der Prophet den Männern verboten die Frauen ohne die Erlaubnis ihrer Ehemänner anzusprechen.[Tirmidhi]

 

„Von diesem Tag an, ist es keinem Mann erlaubt eine Frau in der Abwesenheit ihres Mannes anzusprechen außer er wird von einem oder zwei anderen Männern begleitet.“[Tirmidhi]

 

Der Prophet sagte:

 

„Jemand, der die Hand einer Frau berührt ohne eine rechtmäßige Beziehung mit ihr zu haben, wird  am Tag des Jüngsten Gerichts glühende Kohle auf seine Handfläche bekommen.“[Takmala, Fath Al-Qadir]

 

Aischa sagt, dass der  Prophet den Eid einer Frau nur mündlich angenommen hat, ohne ihre Hand in seine Eigene zu nehmen. Er berührte nie die Hand einer Frau, mit der er nicht verheiratet war (Bucharie). Umaima, die Tochter von Ruqaiqa, sagte sie ging begleitet von einigen anderen Frauen zum Propheten um den Eid zu leisten. Er nahm ihnen das Versprechen ab, dass sie sich der Götzenanbetung, Diebstahl, Ehebruch, und Ungehorsam dem Propheten gegenüber enthalten würden. Als sie den Eid geleistet hatten, baten sie darum, dass er ihre Hände als Zeichen der Treue nehmen soll. Der Prophet sagte: Ich nehme nicht die Hände einer Frau an. Die mündliche Beteuerung reicht vollkommen aus.“ [ Nasa'i and Ibn Majah]

 

Laut Maulana Maududi gelten diese Gebote für junge Frauen. Er sagt: „Es ist rechtmäßig mit einer Frau im fortgeschrittenen Alter alleine zusammenzusitzen und sie zu berühren ist auch nicht verboten. Es wurde berichtet dass Sayyiduna Abu Bakr es gewohnt war die Sippe zu besuchen wo er gestillt wurde und er schüttelte die Hand mit diesen alten Frauen. Es wurde berichtet, dass Sayyidina 'Abdullah ibn Zubair seine Füße und seinen Kopf zur Entspannung von einer alten Frau massieren ließ. Die Unterscheidung zwischen alten und jungen Frauen selbst, zeigt, dass das wahre Ziel ist, eine solche Vermischung der Geschlechter zu vermeiden, die zu einem schlechten Ende führen kann.“

 

Jedoch ist es äußerst bedauerlich, dass trotz dieser Anleitung des Propheten (Frieden und Segen auf ihn) viele Muslime das westliche System des Händeschüttelns mit Frauen angenommen haben und die Traditionen hinsichtlich der alten Frauen als Rechtfertigung nehmen. Das ist eindeutig eine übertriebene Erweiterung des Erlaubten. Deshalb sollten die Muslime überall auf der ganzen Welt und insbesondere die 'Ulama sollten innehalten , darüber nachdenken und diese unislamische Praktik aufhalten, welche in unsere Gesellschaft eingeschlichen ist. Es kann keine bessere Form der Begrüßung geben als ein „As-Salamu 'Alaikom“ ( Frieden auf dir) zu geben und mit einem „wa alaikom as-salam“ (und Friede auf dir) zurückzugrüßen.

 

Die Scharia möchte dass die Menschen in ihren Häusern friedlich und privat ungestört leben. Deshalb gebietet sie einem Muslim, wenn er Freunde, Verwandte oder Fremde besucht, nicht einzutreten bis er ihre Erlaubnis hat. Ganz besonders der Koran verbietet ihm ihre Häuser zu betreten, ohne die Frauen des Hauses zu warnen, so dass er sie nicht in einer Situation überrascht ,in der er sie normal nicht sehen würde. Kinder jedoch müssen nicht um eine solche Erlaubnis bitten, bis sie das Alter der Pubertät erreichen und sich ein sexuelles Bewusstsein in ihnen erregt.

 

v  „Wenn die Kinder unter euch ihre Reife erlangen, dann sollen sie (auch) um Erlaubnis bitten, gerade so wie die vor ihnen um Erlaubnis baten. Also macht euch Allah Seine Gebote klar, denn Allah ist allwissend, allweise.“ [ Der edle Quran 24:59]

 

Der edle Koran erwähnt die Menschen, die nicht das Haus eines anderen ohne Erlaubnis betreten dürfen:

 

v  „O die ihr glaubt, betretet nicht andere Häuser als die euren, bevor ihr um Erlaubnis gebeten und ihre Bewohner begrüßt habt. Das ist besser für euch, auf daß ihr achtsam seiet.“[Der edle Quran 24:27]

 

Zu den Anfängen des Islam, konnten die Araber die große Bedeutung dieser Gebote nicht begreifen.

 

Sie waren es gewohnt einen Blick von draußen in die Häuser zu werfen. Einmal als der Prophet ( Frieden und Segen auf ihn) in seinem Zimmer war spähte eine Person durch das Gitter. Der Prophet sagte:

„Wenn ich wußte, daß du mich beobachtet hattest, hätte ich dein Auge damit gestochen!“ Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, fuhr dann fort: „Die Erlaubnis um Einlaß wurde aus keinem anderen Grund zur Pflicht gemacht als wegen des Einblicks (in die Privatsphäre eines Wohnbereichs).“  Dann gab der Prophet öffentlich bekannt: „Derjenige, der in das Haus von Menschen späht, ohne ihre Erlaubnis zu haben, dessen Auge dürfen sie ausstechen.“[Muslim]

 

Egal wie dringend das Bedürfnis ist, keinem ist es erlaubt das Haus eines anderen ohne die Erlaubnis zu betreten. Der Koran sagt:

 

v  „...Und wenn ihr sie um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen...“ [ Der edle Quran 33:53]

 

Diese Einschränkungen gelten auch für Bedienstete. Einmal fragte Bilal oder Anas Fatima, die Tochter des Propheten, ihm ihr Kind zu geben. Sie gab es ihm, indem sie ihre Hand hinter dem Vorhang ausgestreckt hat. Es ist erwähnenswert, dass diese beiden Männer die persönlichen Bedienstete des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) waren und er nannte sie liebevoll „Ya Bunayya“ (Oh mein Sohn).

Der wahre Sinn, der hinter solchen Beschränkungen steckt, ist es sowohl Männer als auch Frauen gegen schlechte Neigungen zu schützen. Indem ein sicherer Abstand zwischen ihnen gehalten wird, stellt die Scharia sicher, dass sie nicht zu vertraut werden und alleine miteinander zu sind, was sie in eine sexuelle Intimität führen lassen kann.

 

Verschönerung und Schmuck

 

Der Koran legt den Verhaltenskodex für Frauen in den folgenden Worten dar:

 

Und bleibt in euren Häusern und prunkt nicht wie in den Zeiten der Unwissenheit, und verrichtet das Gebet und zahlet die Zakat, und gehorchet Allah und Seinem Gesandten. Allah wünscht nur Unreinheit von euch zu nehmen, ihr Angehörigen des Hauses, und euch rein und lauter zu machen.“[Der edle Quran 33:33]

 

Abu Bakr Al-Jassas erklärt diesen Vers folgendermaßen:

 

„Dieser Vers zeigt, dass den Frauen befohlen wird ihre Rolle im Haus zu spielen und ihnen verboten ist, vor ihren Häusern herumzustehen“.

Er wurde offenbart, als die muslimische Umma ( Gemeinschaft) in Medina als Beispiel für die kommenden Generationen gegründet wurde. Er trachtete danach, den Jahilia Praktiken der heidnischen Araber ein Ende zu setzen. Der Kalif Umar betonte:

 

„Bei Allah, wir haben den Frauen zur Jahiliazeit  gar keine Stellung gegeben, bis zu der Zeit als Allah Seinen Befehl ihnen hinsichtlich offenbarte und ihnen die Rollen zuteilte, die ihre war.“[Muslim]

Unter dieser Aufteilung, wurde den Frauen die Rolle ihr Heim im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit zu stellen gegeben, als ihren körperlichen Charme und weltlichen Besitztümer auszustellen. Der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) sagte, dass folgende Typen Frauen, Kategorien der Bewohner der Hölle sein werden:

 

„….Frauen, die bekleidet und doch nackt sind, mit einer verlockenden Gehweise spazieren

gehend und mit etwas auf ihren Köpfen, das wie die Höcker von Kamelen aussieht, die

sich zu einer Seite neigen. Sie werden das Paradies nicht betreten noch seinen Duft

riechen, obwohl sein Duft aus solch und solcher Entfernung wahrgenommen werden

kann.“[Muslim]

 

Der Islam jedoch verbietet nicht die Verschönerung ( Zinat) seitens der Frauen , solange es nicht auf einer Art gemacht wird die schädlich für die Glieder oder dem Körper ist. In den damaligen Zeiten wurden viele Arten der Verunstaltungen praktiziert, auf dem Körper von Männern und Tieren , teilweise aus Aberglauben oder heidnischen Bräuchen und zum Teil wegen der Begeisterung für Mode und sich zur Schau stellen. Beispiele dafür waren Tätowierungen , das Schärfen und Abstände zwischen der Zähne zu machen , das Rasieren oder das Zupfen der Harre, Tragen von Haarteilen etc.

Vieler dieser Praktiken haben überlebt und werden tatsächlich mehr und mehr verfeinert. Da all diese Praktiken die natürliche Schöpfung Allahs verändern oder sich in ihr einmischen, verfluchte der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) jene die sich nur der Verschönerung hingeben. In einem Bericht heißt es:

 

„Allah verfluchte diejenigen Frauen, die andere Frauen tätowieren, sich tätowieren lassen […],ihre Zähne abfeilen lassen, um deren Zwischenräume kosmetisch zu vergrößern,“ [Bucharie]

 

Der Gesandte Allahs verfluchte jene Frauen, die sich Zahnlücken machen lassen hatten um ihre Schönheit zu vergrößern. In einem dritten Bericht heißt es:

 

„Der Gesandte Allahs verfluchte die Frauen die Haare zupften und jene die eingesetzt wurden um die Augenbrauen zu zupfen“. [Abu Dawud]

 

Diese Methode der Verschönerung beinhaltet auch die modernen Praktiken, wie das Augenbrauen rasieren und das anschließende Zeichnen von Neuen, oder bestimmte Härchen und die Augenbrauen so zurückzulassen, dass sie wie zwei umgekehrte Mondsicheln aussehen. Wenn aber eine Frau einige zu auffällige Haare im Gesicht hat, welche ein Problem sind und ihr peinlich sind, so kann sie sie entfernen.

Als die junge Ehefrau von Abu Ishaq auf Aicha zukam und den Wunsch äußerte einige Gesichtshaare zu entfernen um für ihren Ehemann schön auszusehen, so riet sie ihr dies zu tun. [Berichtet von at-Tabarani]

Auf dieser Grundlage, sind die Hanafi Gelehrten der Meinung, dass nichts daran schlimm ist, wenn eine Frau ihre Gesichtshaare entfernt und Kosmetik anwendet, wenn es mit der Erlaubnis des Ehemannes getan wird, um ihm zu gefallen und mit einer guten Intention. Imam al-Nawawi ist jedoch dagegen, dass Frauen sich die Gesichtshaare entfernen und setzt es mit dem Zupfen von Harren gleich.

In einem vierten Bericht heißt es:

 

„Aischa berichtete, dass der gesandte Allahs ( Frieden und Segen auf ihm) die Frauen verfluchte, die Haarteile trugen, und Frauen die bei dieser Praktik halfen“.(Bucharie)

 

Diese Verschönerungsmethode würde auch die moderne Praktik der Hair Extensions zu tragen einschließen. Es besteht darin, eine Strähne von Frauenhaar oder künstlichem Haar, welches man mit dem Haar der Frau zusammenfügt um das Haar der Frau noch länger und schöner erscheinen zu lassen. Mu'awiyah prangerte während er eine solche Strähne in der Hand hielt, während er die Muslime ansprach, die Ulama an:

„Wo seid ihr gelernten Menschen hingegangen?“ ( Er meint, warum sie nicht die Frauen davon abgehalten haben.). „Ich habe gehört, dass der Gesandte Allahs sie davon abgehalten hat.“ Er sagte auch: „Zweifellos haben sich die Israeliten selbst zerstört, als ihre Frauen solche Sachen übernommen haben.[Bucharie]

 

Die Scharia fordert auch von ihnen sich zu enthalten ihren Schmuck zur Schau zu stellen, außer einem begrenzten Kreis von Leuten. Der Koran sagt:

 

v  „Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen. Und bekehret euch zu Allah insgesamt, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich seiet.“ [Der edle Quran 24:31

 

Folglich fallen die folgenden Leute in die einzigartige Kategorie, denen die Frau den Schmuck zeigen darf:

 

·         ihr Ehemann

·         ihr Vater, miteingeschlossen der Großvater aus mütterlicher und väterlicher Seite

·         Der Vater ihres Ehemannes. Er ist genauso wie ihr eigener Vater

·         Ihr Sohn, eingeschlossen Enkelsöhne, aus der Seite ihrer Tochter oder ihres Sohnes

·         Der Sohn ihres Mannes von einer anderen Frau, wenn er bei ihnen wohnt und sie sich um ihn wie ihren eigenen Sohn kümmert

·         Ihr Bruder, ob voll, , blutsverwandt, oder uterine (also echter oder Stiefbrüder).

·         Der Sohn ihres Bruders

·         Der Sohn ihrer Schwester

·         muslimische Frauen und Frauen mit einem gutem Charakter

·         Ihre weiblichen Sklaven und Bediensteten. Einige 'Ulama schließen sogar männliche Sklaven und Bedienstete in die Ausnahmekategorie mit ein.

·         Männer, die kein sexuelles Verlangen haben ( z.B kastrierte Männer).

·         Kinder, die noch keine sexuellen Gefühle entwickelt haben.

·         Ihr Onkel , ob aus väterlicher oder mütterlicher Seite.

 

Es ist erwähnenswert, dass die obigen Verse des edlen Koran, nicht den Onkel erwähnen, doch der Onkel wird in die Ausnahmekategorie eingeschlossen auf der Grundlage einer Tradition des Propheten (Frieden und Segen auf ihm). Der Prophet sagte: „Der Onkel ( mütterlich oder väterlich) hat den gleichen Status wie der eigene Vater.[Muslim]

 

Lasst uns nun der Sache, zu wem eine Frau einer anderen Frau ihre Pracht zur Schau stellen darf, näher betrachten. Das sind die Frauen, mit denen sie blutsverwandt ist oder Familienbeziehungen hat. Es sollte berücksichtigt werden, dass die vorangehenden quranischen Verse nur Frauen mit gutem Charakter implizieren. Andere Frauen, die ihr nicht bekannt sein könnten oder die für ihre schlechten Wege berüchtigt sind oder die einen zweifelhaften Charakter haben, sind von dieser Erlaubnis ausgeschlossen, weil der Kontakt mit ihnen leicht zu verheerenden Ergebnissen führen kann. Das ist der Grund warum der Kalif Umar Syriens Herrscher Abu Ubaida ibn Al-Jarra schrieb, den muslimischen Frauen zu verbieten mit den Frauen von Ahl-Al-Kitab ( den Leuten der Schrift) in die Bäder zu gehen.[At-Tabari, Ibn Jazir). Auch nach Ibn Abbas heißt es:

 

„…einer muslimische Frau ist es nicht erlaubt, sich vor den  Frauen der Ungläubigen und Kopfsteuerzahler (Ahl al- Dhimmah)  mehrzur Schau zu stellen, als sie es vor anderen Männern zeigen kann.“ [At-Tabari]

 

Die Unterscheidung der Frauen, in Charakter und Religion hat den Zweck muslimische Frauen gegen Frauen, deren moralischer und kultureller Hintergrund, entweder nicht bekannt ist oder aus islamischer Sicht anstößig ist, zu schützen. Die Scharia aber erlaubt Frauen frei mit nicht- muslimischen Frauen mit guten Charakter zusammenzukommen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Erlaubnis die Zinat zur Schau zu stellen, nicht die Erlaubnis beinhaltet, die Körperteile zur Schau zu stellen, welche in die Kategorie weiblichen Satr fallen. Folglich umfasst die Zinat , Dekorationen, Schmuck, Kleidung, Haare und künstliche Frisuren, welche Frauen von Natur aus gerne in ihren Häusern zeigen. Doch enge Jeans, kurze Blusen, ärmellose Kleidungen zählen nicht zur Zinat da sie auch den Satr preisgeben.

Die Scharia schreibt der Frau auch beim Laufen vor nicht auf dem Boden zu stampfen, damit nicht ihr versteckter Schmuck durch das Klinkern in Erscheinung tritt und somit die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden erregt. Über diese Einschränkungen sagt Maulana Maududi:

 

„Man kann nicht behaupten, dass die Demonstration der Pracht jede Frau in eine Prostituierte verwandelt, oder gar jenen Mann der sie sieht zu einem Ehebrecher wird. Aber trotzdem, kann niemand leugnen, dass wenn eine Frau, die voll geschminkt herumläuft und sich ganz frei unter Männern mischt, es ziemlich wahrscheinlich ist, dass es für die Gesellschaft zu unzählbaren offenen und geheimen, moralischen und materiellen Nachteilen führt.“

 

Ägyptische Gelehrte , insbesondere 'Abbas Mahmoud al-'Aqqad, sind nicht dieser Meinung. Ihrer Ansicht nach wurden diese Einschränkungen nur den Frauen des Propheten auferlegt ( Frieden und Segen auf ihm) und andere muslimische Frauen sind nicht an ihnen gebunden. 'Aqqad sagt: „Wir sollten diesen Gesichtspunkt angesichts der Tatsache diskutieren, dass der Befehl zu Hause zu bleiben bloß an die Frauen des Propheten (Frieden und Segen auf ihm) gerichtet war, unter besonderen Verweis auf ihnen und ohne auf die muslimischen Frauen im Allgemeinen zu verweisen. Deshalb beginnt der Vers mit der Aussage Allahs:

 

v  „O Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie andere Frauen! Wenn ihr rechtschaffen seid, dann seid nicht geziert im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist, Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten.“[Der edle Quran 33:32]

 

Diese Ansicht von Al-Aqqad bedarf jedoch einer erneuten Betrachtung. Im Koran gibt es eine große Anzahl von Versen, die offensichtlich Gebote und Verbote für unsere Propheten und andere Propheten ( Frieden und Segen auf ihnen) die ihm zuvorkamen auferlegen, die eine klare Botschaft für Muslime im Allgemeinen, nein für die ganze Menschheit beinhalten. Und Al-'Aqqad widerspricht sich selbst, wenn er den folgenden Vers des edlen Korans zitiert:

 

v  „O die ihr glaubt! betretet nicht die Häuser des Propheten, es sei denn, daß euch Erlaubnis gegeben ward zu einer Mahlzeit, ohne auf deren Zubereitung zu warten. Sondern wann immer ihr eingeladen seid, tretet ein (zur rechten Zeit); und wenn ihr gespeist habt, so gehet auseinander und säumt nicht zu (weiterer) Unterhaltung. Das verursacht dem Propheten Ungelegenheit und er ist scheu vor euch, jedoch Allah ist nicht scheu vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es geziemt euch nicht, den Gesandten Allahs zu belästigen, noch daß ihr je seine Frauen nach ihm heiraten solltet. Fürwahr, das würde vor Allah eine Ungeheuerlichkeit sein.“ [Der edle Quran 33:53]

 

Offensichtlich legt dieser Vers einen Verhaltenskodex für die Gläubigen fest, wenn sie dabei sind das Haus des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) und das Essen reinzubringen. Nachdem Al-Aqqad diesen Vers zitiert sagt er:

 

„Und das ist eine Etikette der Besucher, welcher sich alle Besucher zu halten haben.“ In anderen Worten, stimmt er in dieser Aya, welche sich auf das Haus des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) beschränkt und das Essen reinzubringen,zu, dass sie  tatsächlich Regeln beinhaltet, die auf alle Gläubigen, die das Haus eines anderen betreten wollen anwendbar sind. Wenn in diesem speziellen Fall Al- 'Aqqad eine Regel , die allgemein anwendbar ist, ableiten kann, so scheint es keinen Grund geben zu können, warum er es ablehnen sollte eine Regel für die allgemeine Anwendung, aus den Versen, der die Frauen des Propheten anspricht, für die muslimischen Frauen, abzuleiten.

 

Ferner scheint diese Ansicht von einer Tradition des Propheten Unterstützung zu erhalten:

 

"...eine Frau, die sich ganz frei unter anderen Leuten  mischt  und ihren Schmuck zeigt, ist ohne Licht und Tugend“. [At-Tirmidhi]

 

Folglich können wir rückschließen, dass keine Frau ihre Zinat ( Schmuck) vorsätzlich vor anderen zur Schau stellen darf, doch wird sie nicht für etwas verantwortlich gemacht, wofür sie nichts kann, wie beispielsweise ihre Statur, ihr Körperbau und ihr Gang etc. noch für ihr unbedeckten Hände und Gesicht, wenn es keine echte Notwendigkeit gibt dies zu tun und ohne die Intention Männer anzuziehen. In solchen Fällen liegt die Verantwortung bei den Männern keine schlechten Blicke auf Frauen zu werfen, mit Intention sich durch sie zu begnügen. Der Koran bestimmt:  

v  „Sprich zu den gläubigen Männern, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen." [Der edle Quran 24:30]

 

Gäste

 

Oft empfängt ein Mann männliche Besucher und Gäste in seinem Haus. Bei einer solchen Situation kann die Frage aufkommen, ob die Ehefrau des Gastgebers kommen kann um Essen und Trinken zu servieren. Wenn zum Zeitpunkt des Ankommens der Gäste, der Ehemann der Ehefrau nicht anwesend ist ,so sollte sie sie nicht bedienen. Wenn ihr Ehemann jedoch da ist und die Gäste bekannte Freunde, Verwandte oder wohlwollende Freunde sind, so ist nichts dabei ,wenn eine Frau kommt und sie mit Essen und Trinken versorgt und sie korrekt gekleidet ist, ihr Verhalten, ihre Bewegungen, und die Art des Sprechens nicht so sind das sie das Schlechte in ihnen bewirken oder leidenschaftliche Gefühle wecken und so zur Quelle einer Fitna werden kann.

Im Folgenden ein gutes Beispiel:

 

Als Abdur-Rashid Al-Sa’adie heiratete, lud er den Propheten ( Frieden und Segen auf ihm)  und seine Gefährten ein. Seine Ehefrau, Umm Asyad, bereitete das Essen alleine vor und servierte es. Sie weichte über Nacht einige Datteln in einer Steinschüssel auf. Als der Prophet das Essen beendet hatte, bot sie ihm das Wasser,  nachdem sie es gut umgerührt hatte, als Geschenk an. [At-Tirmidhi und Abu Dawud]

 

Wenn eine Frau nicht korrekt gekleidet ist, ist es besser, dass sie nicht reinkommt um die Gäste zu bedienen. In diesem Fall sollte sie ihren Ehemann das Essen und Trinken überreichen und er sollte seine Gäste und Besucher selbst unterhalten.

 

 

Öffentliche Bäder und Schwimmpools

 

Eine muslimische Frau sollte nicht öffentliche Bäder oder Schwimmpools nutzen, da diese Orte höchstwahrscheinlich einen Grund für sie sein könnten, sich schlechten Einflüssen auszusetzen.

 

Die folgende Tradition behandelt genau diesen Punkt:

 

Einige Frauen aus Homs und Scham ( heute das Gebiet von Damaskus) kamen zu Aischa. Sie fragte: „Besucht ihr öffentliche Bäder? Ich hörte den Gesandten Allahs sagen: Eine Frau, die sich irgendwo anders auszieht als in ihren Haus reißt den Satr ab, der zwischen ihr und ihrem Herrn liegt“. [At Tirmidhi und Abu Dawud]

 

Wenn die öffentlichen Bäder und Schwimmpools mit Männern und Frauen gemischt sind und beide sie benutzen , so ist es noch anstößiger. Zu einem Stadium Verbot der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) sowohl Männern als auch Frauen öffentliche Plumpsklos zu benutzen und später erlaubt er es den Männern unter der Bedingung , dass sie nie nackt waren. „Der Gesandte Allahs ( Frieden und Segen auf ihm) verbot allen Männern öffentliche Bäder zu betreten, doch später erlaubte er ihnen diese mit einem Umhang um die Taille zu betreten.“

 

Wenn ein wohlhabender Mann einen privaten Pool für sich, auf seinem eigenen Besitz baut, so ist nichts dabei, wenn er und seine Frau es gemeinsam benutzen. Wenn er jedoch mehr als eine Frau haben sollte, so sollte er das Bad nicht mit mehr als einer zur gleichen Zeit nutzen und wenn er erwachsene Söhne hat, sollten sie nicht zusammen mit ihrer Mutter oder Stiefmutter baden.

 

 

Tanzsäle und Turnhallen

 

Orte in denen Männer und Frauen zusammen tanzen können, stimmen überhaupt nicht mit dem Ethos der muslimischen Gesellschaft überein und die Scharia toleriert nicht die Teilnahme von muslimischen Männern und Frauen an dieser Aktivität, weil sie so leicht den ersten Schritt auf größere Übel wie Ehebruch und Unzucht erweist. Das Tanzen ist nicht vereinbar mit dem einfachen, sinn- und zielhaften Leben das alle Muslime führen sollten. Gemischte Turnhallen, wo Frauen ihre Kleidung ausziehen und hautenge Turnanzüge für ihre körperlichen Übungen anziehen, sind auch gegen die Bestimmungen der Scharia.

 

 

Die Moscheen

 

Der Prophet Allahs ( Der Frieden und Segen auf ihm) hat den muslimischen die Genehmigung erteilt die Moschee zu besuchen und in den hinteren Reihen der Männer zu beten. Er rät sogar den Gefährten:

 

„Verbietet Frauen nicht ihre Beteiligung an der Moschee.“ Und ganz spezifisch sagte er den Ehemännern:Wenn eure Ehefrauen euch um Erlaubnis bitten, um in die Moschee zu gehen, dann sollt ihr sie nicht daran hindern!“

 

Diese Erlaubnis die Moscheen zu besuchen , wurde unter der Bedingung gesetzt, dass Frauen sich strikt an verschiedene Einschränkungen, welche die Scharia ihnen vorschreibt, hinsichtlich der Kleidung etc. zu halten und es ist bekannt, dass der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) es als vorteilhafter angesehen hat, dass Frauen ihr Gebet zu Hause verrichten als zur Moschee zu gehen.

 

Der folgende Vorfall bestätigt dies:

 

Einmal bat die Ehefrau von Abu Hamis Sa’adi den Propheten um die Erlaubnis seine Moschee ( Die Moschee des Propheten in Medina) zu besuchen, da sie gerne das Gebet hinter ihm verrichtete. Er sagte ihr:

„Was du sagst ist richtig, aber es ist besser für dich dein Gebet in einem geschlossen Raum zu verrichten als in einem Hof. Dein Gebet im Hof ist besser als das auf einerVeranda, und das Verrichten deines Gebets in der Moschee deiner eigenen Gegend ist besser als dein Kommen zu unsere Moschee.“

 

Danach nahm sie sich ein Zimmer in dem sie ihre Gebete verrichtete und führte das bis zu ihrem Tod fort und sie ging nie wieder in eine Moschee.

 

Es gibt eine klare Tradition des Propheten ( Frieden und Segen auf ihm) der die Frauen ermutigt ihre Gebete in ihren Häusern zu verrichten: „ Die besten Moscheen für Frauen, sind die im Inneren ihrer Häuser.“

Da der Prophet, ihnen nicht verboten hat die Moscheen zu Besuchen, besuchten sie sie weiter. Doch nach seinem Tod, wurde es zunehmend klar, dass es nicht die Würde und die Ehre der muslimischen Frau ehrt in die Moscheen zu gehen , besonders in der Nacht, weil Männer, sind was sie waren, sie sticheln würden.

 

Deshalb befahl, der Kalif Umar den Frauen nicht in den Moscheen zu kommen, sondern ihr Gebet in ihren Häuser zu verrichten. Die Frauen von Medina ärgerten sich über dieses Verbot und beklagten sich bei

 

Aischa. Aber sie empfingen folgende passende Antwort von ihr:

 

„Wenn der Prophet wüsste, was Umar weiß, hätte er euch nicht die Genehmigung erteilt (in die Moscheen) zu gehen.“

 

Aischa hinderte auch die Frauen daran in die Moscheen zu gehen. Als ihr gesagt wurde, dass der Prophet ( Frieden und Segen auf ihm) den Frauen erlaubt hatte die Moscheen zu besuchen so antwortet sie :

„Wenn die Bräuche und Verhaltensweisen, die seit dem Tod des Propheten übernommen worden sind, zu seinen Lebzeiten da gewesen wären, hätte er euch auch daran gehindert.“

 

Nun, was Aischa als Ermahnung sagte, stand im Kontext mit dem was fast sofort nach dem Tod des Propheten passiert war. Aber was heutzutage 1350 Jahre nach seinem Tod vorgeht ist im Kontext der neuesten Mode und Betragen viel ernster als dass was direkt nach dem Tod des Propheten passiert war. Möglicherweise hätte es Aischa über alle Maßen geschockt und sie hätte ihre Ermahnung verstärkt.

 

Wie dem auch sei, Fakt ist, dass der Prophet den Frauen die Genehmigung erteilt hat die Moscheen zu besuchen. In der modernen Welt hat sich eine neue Situation ergeben. Viele Muslime leben in den westlichen Ländern und die westlicher Kultur und die Mode haben die Frauen , sogar die im Osten, beeinflusst. Außerdem hat die wirtschaftliche Tyrannei viele Frauen gedrängt in Fabriken und Behörden zu arbeiten um ihr Lebensunterhalt zu verdienen.

 

Diese Entwicklungen haben zum größten Teil dazu beigetragen, dass viele Muslime ihr Gebet vernachlässigen. Wir müssen Wege finden, um muslimischen Frauen genau auf ihr Gebet achten zu lassen.

Bei allem Respekt was der Kalif Umar und die Mutter der Gläubigen Aischa sagten, scheint es diesem einfachen und demütigen Schreiber , dass ein solcher Weg durch das Zurückkehren zu der ursprünglichen Tradition des Propheten sein kann, das heißt, den Frauen zu erlauben die Moscheen zu besuchen um ihr Gebet zu verrichten, wenn all die Einschränkungen über ihre Kleidung etc.  , die der Prophet (Frieden und Segen auf ihn) festgelegt hat, erfüllt sind.

 

Allgemein lernen Menschen immer durch ein Beispiel. Folglich, die Aussicht, dass wenn Frauen anfangen in die Moschee zu kommen, ein sozialer Druck auf sie lasten wird, der sie den Drang fühlen lassen wird in die Moschee zu kommen um das Gebet zu verrichten und ihre nachlässige Einstellung aufgeben lässt.

 

Es versteht sich jedoch von selbst , dass echte Vorbereitungen für die muslimische Frauen gemacht werden muss, damit sie die Moscheen besuchen. Es darf ihnen nicht erlaubt werden sich unter die Männer zu mischen und ihre Reihen müssen von denen der Männer getrennt sein, am Besten hinter ihnen, denn das ist was vom Propheten gebilligt wurde. Von Abu Huraira wird berichtet, dass der Prophet ( Frieden und Segen auf ihn) sagte:

 

„Die beste Reihe für die Männer ist die Erste, die schlechteste die Letzte. Die beste Reihe für die Frauen ist die Letzte, die Erste die Schlechteste.“[Muslim]

 

Es ist allgemein bekannt, dass es in der Zeit des Propheten , den Frauen erlaubt wurde die Moschen zu besuchen, wenn die Bedingungen, dass sie die verschiedenen Einschränkungen, die ihnen von der Scharia auferlegt wurden , erfüllt haben, so wie das Anziehen eines Jilbab ( ein großes Tuch, dass den ganzen Körper bedeckt) , das Tragen von einfacher und würdiger Kleidung, das Nichtbenutzen von Parfüm, das Vermeiden von der prahlerischen Demonstration von Schmuck etc.

 

Folglich, wenn der Vorschlag von diesem Schreiber angenommen wird, so müssen Anstrengungen zum Überzeugen gemacht werden.

Muslimische Frauen die eine Moschee besuchen müssen sich den traditionellen Kleidungseinschränkungen etc. fügen.

Was oben vorgeschlagen wurde soll nicht als Mittel genommen werden , dass alle Frauen die Mosche besuchen sollen. Tatsächlich sollen jene die das Gefühl haben, dass ihre Häuser genauso gut wie die Moschee sind, ermutigt werden ihre Gebete dort zu verrichten.

 

Allah ist der Allwissende